Toskana

Reisebericht und Tipps von Daniela Böcker vom Top Travel Reisebüro Münster

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Bella Toskana - Dolce Vita zwischen Zypressen, Weinbergen und Kultur!

 

Sanfte Hügellandschaften, malerische Zypressenalleen, historische Städte und kulinarische Highlights – die Toskana ist der Inbegriff italienischer Lebensart.
 
Ob ein Bummel durch die Gassen von Florenz, Weinverkostungen im Chianti-Gebiet, entspannte Stunden an der Küste oder der Besuch der charmanten Orte Siena und San Gimignano – die Region begeistert mit ihrer Vielfalt.
 
Hier treffen beeindruckende Kultur, traumhafte Natur und echtes „Dolce Vita“ aufeinander und machen jede Reise zu einem besonderen Erlebnis.

Wir waren im Mai von Düsseldorf nach Florenz per Flug (1 Stunde 40 Minuten) angereist und haben dann mit unserem Mietwagen eine kurze Strecke (ca. 1 Stunde) zu unserer Ferienwohnung  im Borgo degli Gigli bei Lamporecchio zurückgelegt, wo uns herzliche Gastgeber schon mit Olivenöl und Wein aus eigener Produktion empfingen. 

Borghi sind charmante, historische Landgüter, die heute oft zu Ferienanlagen oder Hotels umgebaut sind: unseres besteht aus 7 gut ausgestatteten Ferienwohnungen mit eigenen Terrassen (sensationelle Ausblicke auf die Montalbaner Berge!), Swimmingpool und liegt verkehrsgünstig zu vielen historisch reizvollen Städten wie Florenz, Siena, Lucca, San Gimignano und Pisa. 

 

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Schon am Tag nach unserer Ankunft machten wir uns auf den Weg zu einem bezaubernden typisch italienischen Wochenmarkt in Monsummano Terme.
 
 
Herrlich, was man hier alles ganz frisch und nachhaltig regional bekommen kann!
 
 
Am Nachmittag ging es dann in das mittelalterliche Bergdorf Montecatini Alto, welches oberhalb von Montecatini Terme liegt, einem exklusiven Kurort mit historischen Thermalbädern, Jugendstilgebäuden und einer lebendigen Atmosphäre.
 
 
Beide Orte sind mit einer historischen Standseilbahn verbunden, die alle 30 Minuten fährt und knapp 10 Minuten benötigt.
 
 
Die Hin- und Rückfahrt für Erwachsene kostet 7,50 EUR, Kinder 0-5 Jahre fahren kostenlos und Kinder 6-10 Jahre zahlen 4,00 EUR.
 
 
Fahren Sie kurz vor Sonnenuntergang, der Blick auf die Ebene ist dann besonders schön!
 
 
 
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Die folgenden Tage waren für Kultur reserviert: vorab hatten wir schon vor dem Urlaub ein Kombiticket (3 Sehenswürdigkeiten innerhalb von 5 Tagen) gebucht für die Uffizien in Florenz, den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten.

 

Für die Uffizien mussten wir einen gebuchten Timeslot einhalten, alle anderen Sehenswürdigkeiten konnte man innerhalb von 5 Tagen beliebig aufsuchen.

 

Das war auch gut so, denn die Fülle an Eindrücken, alten Gemälden, Skulpturen, herrschaftlichen Gemächern und Ausstellungen kann man gar nicht so schnell verarbeiten.

 

Ich empfehle einen Besuch grundsätzlich in der Vor- oder Nachsaison oder sogar im Winter, da man dann mehr Muße abseits der größten Besucherströme hat! 

 

Wer die Uffizien am Morgen besucht, profitiert von noch überschaubaren Besucherzahlen und hat mehr Zeit, die Meisterwerke auf sich wirken zu lassen!

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Den ereignisreichen Tag in den weltberühmten Uffizien mit den Meisterwerken von Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo und anderen Künstlern der Renaissance krönten wir mit einem Besuch in der Florentiner Markthalle:
 
 
wir stürzten uns in das bunte Treiben und entdeckten die kulinarische Vielfalt der Toskana bei einer kleinen Verkostung, es lockten frische Pasta, aromatischer Pecorino sowie bestes Olivenöl und ausgezeichneter Limonen-Balsamico!
 
 
Da mussten wir danach einfach noch in ein nettes italienischen Restaurant, bevor es ganz bequem mit Bus, Straßenbahn und Mietwagen zurück in unser Borgo ging. 
 
 

Tipp: wenn Sie mit dem Mietwagen nach Florenz möchten, parken Sie vor der Stadt auf dem Park & Ride-Parkplatz Villa Costanza (Tagespreis 7 EUR/24Std.) und nehmen dann die Tram T1 bis Firenze Santa Maria Novella (Preis einfache Fahrt 1,70 EUR, freie Fahrt weitere 90 Minuten mit allen Bussen, Fahrzeit ca. 20 Minuten, Takt etwa alle 6 Minuten).

 

Sie vermeiden damit, versehentlich in die ZTL (verkehrsbeschränkte Innenstadtzone nur mit besonderer Genehmigung) einzufahren, das kann nämlich sehr teuer werden! 

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Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Vinci, dem Geburtsort Leonardo da Vinci`s mit kleinen, verwinkelten Gassen, herrlichen Ausblicken auf Weinberge und Olivenhaine und einem sehenswerten Leonardo-Museum. 
 

Die 5 Euro Eintritt für das Geburtshaus des Künstlers in der Nähe können Sie sich getrost sparen, das Museum im Ort ist viel interessanter!  

 

Nachmittags besuchten wir dann San Gimignano mit seinen Geschlechtertürmen, UNESCO-Weltkulturerbe und einer der schönsten mittelalterlichen Orte der Toskana.

 

Tipp: nachmittags ist es hier schon wesentlich ruhiger, da die meisten Besuchergruppen schon wieder weg sind.

 

Natürlich mussten wir auch die Gelateria Dondoli besuchen, mehr als 47 verschiedene Eissorten vom bekanntesten Eismacher Italiens (die Preise sind ok, gleich gutes Eis bekommt man aber auch in vielen anderen Eisdielen in der Toskana)! 

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Nach einem Entspannungstag in unserem Borgo am Pool ging durch die typisch toskanische Landschaft mit ihren Hügeln und Zypressen-Alleen dann zum Schiefen Turm in Pisa.
 
 
Die Fahrt ging sehr entspannt durch Weinberge, Olivenhaine und dauerte nur knapp eine Stunde, wer also früh aufsteht, kann daher auch nach der Stadterkundung noch einen Strandtag in einem der vielen Badeorte an der toskanischen Küste einlegen!
 
 
Ca. 18 km von Pisa entfernt liegt zum Beispiel Calambrone mit einem langen, feinen Sandstrand und Dünen, oder, wer es etwas mondäner mit Cafés und Boutiquen möchte, nutzt einen der bekanntesten Badeorte der Toskana, Viareggio, ca. 25 km nördlich von Pisa.
 
 

In Pisa waren schon morgens um 9 Uhr große Besuchergruppen unterwegs, die Schlange für die Besteigung des Turmes war uns einfach zu lang.

 

 Auch hier gibt es Kombitickets für das Baptisterium, den Dom, das Museum der Dombauhütte, das Sinopie-Museum und den Camposanto-Friedhof für ca. 10 EUR, der Schiefe Turm ist nicht enthalten und kostet (mit Besteigung) 20 EUR mit Zeitreservierung.  

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Da uns die Menschenmassen dann zu viel wurden, sind wir nach einem leckeren Cappuccino (2 EUR) dann noch nach Lucca gefahren.
 
 

Durch die noch vollständig erhaltene, begehbare Stadtmauer aus dem 16./17. Jahrhundert ging es durch die Porta Santa Maria in die verwinkelten Gassen, zu malerischen Plätzen und erstklassigen Restaurants (unser Abendessen, Pasta mit Trüffeln, war ein Gedicht und gar nicht sooo teuer).

 
Lucca verzaubert mit seiner charmanten Altstadt, der beeindruckenden Piazza dell’Anfiteatro und dem einzigartigen Guinigi-Turm, auf dessen Dach ein kleiner Garten mit Steineichen wächst. Zahlreiche Cafés, Boutiquen und kulturelle Veranstaltungen machen die Stadt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Toskana.
 
 
Übrigens, Lucca ist sehr eben angelegt, also auch für nicht so mobile Menschen gut zu Fuß zu entdecken! 
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Und nochmal nach Florenz, es standen ja noch die Besuche im Palazzo Pitti und den Boboli-Gärten aus: im Palazzo gibt es eine tolle Ausstellung im Museo della Moda e del costume mit Bekleidung von der Renaissance bis heute, sehr schön präsentiert.
 

Oder die Ausstellung mit den besten königlichen Möbeln aus der ehemaligen Herrscherresidenz, unglaubliches Handwerk zur damaligen Zeit!

 

Zudem können Sie auch noch die Galleria Palatina (Raffael, Tizian, Rubens), die Galerie der Modernen Kunst, die königlichen Appartements und die Schatzkammer der Großherzöge besichtigen (die Schatzkammer war zu unserer Zeit leider geschlossen). 

 

Die hinter dem Palazzo Pitti gelegenen Boboli-Gärten sind eine grüne Oase im Herzen von Florenz und zählen mit ihren prachtvollen Terrassen, Skulpturen und Aussichtspunkten zu den schönsten Renaissancegärten Italiens, in Teilen wird allerdings zurzeit noch restauriert (Gesamtfertigstellung 2030 geplant). 

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Weitere Tage verbrachten wir auf Wanderungen zwischen Olivenhainen und entlang des Flusses Elsa auf dem SentierElsa, einem beliebten Natur- und Wanderweg.
 

Er ist ein rund 4 km langer, leicht begehbarer Naturpfad entlang des türkisfarbenen Wassers, ab Colle di Val d`Elsa 4 km, ca. 1,5- 3 Stunden mit diversen Badestellen. 

 

Der Weg ist geeignet für Familien und normale Spaziergänger, teilweise Stege, Treppen und kleine Flussquerungen, daher fest Schuhe empfehlenswert! 

 

Nach 11 ereignisreichen Tagen mit Besichtigungen, hervorragenden kulinarischen Genüssen und landschaftlich einmaligen Ausblicken ging es dann nach Rückgabe unseres bei Sunny Cars gemieteten Autos zurück von Florenz nach Düsseldorf. 

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Ich hoffe, mein Reisebericht hat Sie neugierig auf die Toskana gemacht!

 
Kurzinfo:
 
Anreise: per Flug nach Florenz oder Pisa, per PKW mit Zwischenübernachtung, per Bahn
 
beste Reisezeit: Frühjahr und Herbst für Aktivitäten, Kultur und Sightseeing, im Sommer am Besten an die toskanischen Strände
 
Preisniveau: etwas günstiger als bei uns (Einkaufen, Restaurants je nach Kategorie), in der Hauptsaison auch schon mal teurer
 
Tipps: Kartenzahlung gängig, in Restaurants gerne vorab reservieren; Mautgebühren auf den Autobahnen oft recht günstig, man muss für den Mietwagen nicht unbedingt ein Mautgerät mitmieten, ÖPNV viel günstiger und vielseitiger als bei uns
 
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